ITIL 4 Incident Management

ITIL® 4 Practitioner

Incident Management

Incidents noch effektiver und effizienter bearbeiten: Erfahren Sie, wie Sie ihr tägliche Arbeit noch weiter professionalisieren können.

ITIL 4 Practice Student Kit

€ 175

Das ITIL 4 Practice Student Kit bietet Ihnen alles, was Sie für Ihre Prüfungsvorbereitung benötigen:

ITIL 4 Practice Incident Management

€ 890

1-tägiges ITIL 4 Practice Seminar  mit praxisnaher Vertiefung Ihrer täglichen Arbeit im Incident Management:

Output

ITIL 4 Practice
Incident Management

Das 1-tägige Seminar liefert kompaktes, praxisnahes Wissen zu Zweck, Rollen, Ablauf und Kennzahlen der ITIL 4 Practice Incident Management, mit klarem Fokus auf schnelle Wiederherstellung des Servicebetriebs. Teilnehmende erhalten konkrete Vorgehensweisen für Meldung, Einordnung, Priorisierung, Bearbeitung, Eskalation, Lösung und Abschluss von Störungen. Zudem gibt es einfache Checklisten, Beispiele und Tipps für Zusammenarbeit, sinnvollen Einsatz hilfreicher Werkzeuge und kontinuierliche Verbesserung.

Ergebnis

Wo stehe ich nach dem Seminar?

Kurz gesagt: Nach dem Seminar können Sie Ihren Service Desk klarer führen, schneller lösen, verständlicher kommunizieren und die Qualität messbar verbessern.

Schnelle Wiederherstellung

Incidents werden zügig erkannt, priorisiert und gelöst, sodass der normale Betrieb schneller wieder läuft.

Klare Abläufe

Einheitliche Schritte und Rollen sorgen für weniger Chaos, gute übergaben und sichere Eskalationen.

Bessere Kommunikation

Betroffene werden verständlich informiert, Status ist jederzeit nachvollziehbar und Erwartungen sind klar.

Messbare Qualität

Kennzahlen wie Lösungszeit und Erstlösungsquote zeigen die Verbesserung und Steuern weitere Optimierungen.
Nutzen

Zweck des Seminars

Vermittelt in einem Tag das Wissen und die praktischen Fähigkeiten, um einen Service Desk wirksam, nutzerorientiert und datenbasiert zu steuern. Konkret befähigt es dazu, klare Abläufe zu etablieren, schneller zu lösen, transparent zu kommunizieren und Verbesserungen messbar voranzutreiben.

Seminare der AREGULA München und ihr Nutzen für die berufliche Praxis!

1

Schnell wirksam handeln

In einem Tag erlernte Prinzipien lassen sich direkt im Alltag anwenden und führen rasch zu spürbar besseren Ergebnissen im Service Desk.

2

Anwenderzufriedenheit gezielt steigern

Klare Kommunikation, aktive Erwartungssteuerung und konsistente Lösungen erhöhen Vertrauen, Transparenz und Zufriedenheit der Anwender.

3

Durchlaufzeiten und Aufwand senken

Strukturierte Priorisierung, saubere Eskalationen und wirksame Wissensnutzung verkürzen Bearbeitungszeiten und reduzieren Nacharbeit.

4

Qualität messbar steuern

Relevante KPIs werden sinnvoll ausgewählt und interpretiert, sodass Verbesserungen datenbasiert geplant, nachvollzogen und dauerhaft gesichert werden.

Lerninhalt und Fakten
Das wichtigste

Die Fakten

  • 1 Tag Seminardauer 
  • 30-minütige Online Prüfung mit 20 Multiple Choice Fragen
  • Extra Prüfungsvorbereitung nach Seminarende
  • Zahlreiche Übungen im AREGULA Online Campus
  • Termine auch am Wochenende

Prüfungsvorbereitung

Sie haben das Seminar abgeschlossen und können sich jederzeit mit unserer Hilfe auf die Prüfung vorbereiten.

Termingarantie

Mit unserer Termingarantie sind alle Seminartermine verbindlich – für eine sichere und planbare Weiterbildung.

Online Campus

Alle Seminarunterlagen und Übungsaufgaben digital mit kostenlosen Updates.

Termine

Wählen Sie Ihren Wunschtermin

TerminauswahlTermingarantieSeminarOrtWochenendePreisStudent KitJetzt Buchen
21.08.2026
ITIL 4 Incident ManagementOnline890,00 €175,00 €
30.08.2026
ITIL 4 Incident ManagementOnline
890,00 €175,00 €
20.09.2026
ITIL 4 Incident ManagementOnline
890,00 €175,00 €
25.09.2026
ITIL 4 Incident ManagementOnline890,00 €175,00 €
11.10.2026
ITIL 4 Incident ManagementOnline
890,00 €175,00 €
16.10.2026
ITIL 4 Incident ManagementOnline890,00 €175,00 €
13.11.2026
ITIL 4 Incident ManagementOnline890,00 €175,00 €
29.11.2026
ITIL 4 Incident ManagementOnline
890,00 €175,00 €
06.12.2026
ITIL 4 Incident ManagementOnline
890,00 €175,00 €
18.12.2026
ITIL 4 Incident ManagementOnline890,00 €175,00 €
Was wird im Kurs behandelt?

Die Seminarinhalte

Lernen Sie zu verstehen und zu verbessern wie ein Service Desk Anfragen und Incidents effektiv annimmt, kommuniziert und löst – unterstützt durch klare Rollen, passende Prozesse und hilfreiche Automatisierung.

Kursinhalte ITIL Seminare bei AREGULA München

1

Zweck und Erfolgsfaktoren des Service Desk

Erklärt, wofür der Service Desk da ist und wie Erfolg messbar gemacht wird.

2

Prozesse und Wertströme

Zeigt die drei Kernaufgaben des Service Desks und wie sie in den Ablauf der Service-Erbringung passen.

3

Rollen, Fähigkeiten und Aufbau

Unterscheidet Aufgaben von Leitung und Team, nennt nötige Fähigkeiten und passende Team-Modelle (z. B. lokal, verteilt, virtuell, Concierge).

4

Informationen, Technologie und Automatisierung

Nennt die wichtigsten Daten, passende Softwarearten und wie Automatisierung Arbeit schneller und einfacher macht.

Firmenseminar

Sie möchten eine Inhouse Schulung?

Wir machen Ihnen ein Angebot

Wir führen auf Wunsch Präsenzschulungen in den Räumlichkeiten unserer Kunden durch. Die Zertifizierungsprüfung kann wahlweise vor Ort beim Kunden oder auch später online abgelegt werden. Die Durchführung erfolgt je nach Wunsch in deutscher oder englischer Sprache.

Inhouse Schulungen mit AREGULA München
Das sagen unsere Kunden über uns

Unsere Rezensionen

Das sagen unsere Kunden über unsere Seminare.

Bewertet mit 5 von 5

Das Seminar war sehr gut und sehr angenehm. Ich wollte Wissen aufbauen und war mit der fachlichen Kompetenz des Trainers sehr zufrieden.

Raissa Frolova

Georg Fischer AG Schaffhausen, Schweiz

Bewertet mit 5 von 5

Hervorragender, gut vorbereiteter und empathischer Trainer, gute und verständliche Erklärungen, stets nachvollziehbare Praxisbeispiele, vorbildliches Eingehen auf Verständislücken der Teilnehmer.

Ricardo Sexauer

Continum AG Freiburg

faq

Häufige Fragen

Sollten Sie keine Antwort auf Ihre Frage finden, lassen Sie es uns gerne wissen.

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Ein ITIL 4 Foundation Zertifikat ist erforderlich.

Ziel ist, die zentralen Konzepte, Prozesse, Rollen/Kompetenzen, Informations- und Technologieunterstützung, die Rolle von Partnern/Lieferanten sowie das ITIL‑Fähigkeitenmodell und die ITIL‑Grundprinzipien für die Service‑Desk‑Practice zu verstehen, um die Zertifizierungsprüfung zu bestehen.

Die Practice erfasst die Nachfrage nach der Lösung von Incidents und Service Requests und dient als Eintrittspunkt und primärer Ansprechpartner zwischen Service Provider und Anwendern.

Drei Prozesse: Bearbeitung von Anwenderanfragen, Kommunikation mit Anwendern und Service‑Desk‑Optimierung (inkl. regelmäßiger Reviews und Verbesserungsinitiierung).

Es besteht aus sechs Modulen (Einführung; Wertströme/Prozesse; Organisationen/Menschen; Informationen/Technologie; Partner/Lieferanten; Entwicklung von Service‑Desk‑Fähigkeiten) und ist typischerweise als 1‑Tages‑Training (ca. 7–7,5 Stunden) ausgelegt.

Insbesondere Service‑Desk‑Manager (u. a. Kapazitäts-/Leistungsplanung, Kultur, Verbesserung) und Service‑Desk‑Mitarbeitende; Kompetenzen werden entlang LACMT betrachtet und Rollen den Practice‑Aktivitäten zugeordnet.

Benötigt werden qualitativ hochwertige Informationen aus Service‑Management‑Records/CMDB/IT‑Asset‑Infos; Tool‑Fokus auf Workflow-/Kollaboration (Integration in Wertströme), Survey (Feedback sammeln), Planung/Priorisierung (Verbesserungen verfolgen) sowie Omnichannel‑Fähigkeit und nutzerfreundliche Oberflächen.

Einheitliche, nahtlos integrierte Kommunikation über mehrere Kanäle (z. B. Telefon, E‑Mail, Chat, In‑App, Kollaborationstools) ohne Informationsverluste beim Kanalwechsel; dies ist ein zentrales Tool‑Kriterium.[1]

Durch Wertstrom‑Analyse (Schritte identifizieren, Daten sammeln/bewerten, Aktivitäten/Informationsflüsse mappen, Soll‑Karte ableiten, Verbesserungen planen) und Kennzahlen, die u. a. die Qualität der über Service‑Desk‑Kanäle erfassten Informationen messen.[1]

Sie können beim Aufbau/Weiterentwicklung der Practice, beim Teamaufbau und der Implementierung des Informationssystems unterstützen; Outsourcing‑Eignung hängt u. a. vom Automatisierungsgrad, der Formalisierung der Wertströme/Berührungspunkte und der Bedeutung der Anwendererfahrung ab.

Wo finden unsere Seminare statt?

ITIL 4 Practice Service Desk bei Ihnen oder Online

Wir sind zeitlich und örtlich flexibel. Bei uns können Sie Ihr 1-tägiges Service Desk Training wahlweise online oder in Präsenz bei Ihnen vor Ort buchen. Aufgrund der Dauer von nur einem Tag bieten wir das Training derzeit nur online an.

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Weitere Informationen zum Service Desk

Was man sonst noch wissen sollte

Die Prüfung enthält 20 Multiple-Choice-Fragen für deren Bearbeitung man maximal 30 Minuten Zeit hat. Mit  mindestens 13 richtig beantworteten Fragen (65%) gilt die Prüfung als bestanden.

Die Prüfung kann wahlweise online oder in Präsenz abgelegt werden. Wir empfehlen die Online Prüfung, weil hier deutlich mehr Zeit für die Prüfungsvorbereitung bleibt.

Alle Teilnehmer erhalten Zugang zum AREGULA Online Campus und können sich dort neben den beiden Musterprüfungen mit zahlreichen weiteren Übungsfragen optimal auf ihre Prüfung vorbereiten.

Modul 1: Einführung in den Service Desk

  • Lernziele:
    • Zweck der Service Desk Practice erklären.
    • Zentrale Begriffe wiederholen.
    • Erfolgsfaktoren (PSFs) und zugehörige Messgrößen erläutern
  • Themenschwerpunkte:
    • Zweck: Erfassung der Nachfrage nach Incident-Lösungen und Service Requests; Eintrittspunkt und Ansprechpartner für alle Anwender.
    • Service Desk Practice vs. Service Desk Team: Abgrenzung und Unterschiede.
    • Kommunikationsgrundlagen: Multikanal vs. Omnikanal; Entscheidungskriterien für Kommunikationswege/-schnittstellen (u. a. Anwenderprofil, Kultur/Vielfalt, Sprache, Serviceportfolio des Providers).
    • Merkmale von Kommunikationswegen: Anwenderfreundlichkeit, Vertrautheit, Verfügbarkeit, Zugänglichkeit, Zusicherung, Kontextintelligenz (z. B. vorausgefüllte Daten, Verlauf, Profile).
    • Herausforderungen Kommunikation: Anwender-zu-Mensch vs. Anwender-zu-Technologie (z. B. unstrukturierte Information, Emotionen vs. begrenzte Anwendbarkeit bei komplexen Fällen).
    • „Momente der Wahrheit“ und Serviceempathie-Definitionen.


Modul 2: Wertströme und Prozesse

  • Lernziele:
    • Drei Prozesse des Service Desks erklären.
    • Einbindung des Service Desks in Service-Wertströme erläutern.
  • Die drei Prozesse inkl. Inputs/Aktivitäten/Outputs:
    • Bearbeitung von Anwenderanfragen: Inputs (Anwenderanfragen, Triage-Leitlinien, SM-Records, CMDB/Asset-Infos), Aktivitäten (Bestätigen/aufzeichnen; validieren; vorselektieren/initiieren), Outputs (aufgezeichnete/kategorisierte Anfragen; initiierte Bearbeitung).
    • Kommunikation mit Anwendern: Inputs (Kommunikationsanforderungen, zu kommunizierende Infos, frühere Kommunikations-Records, SM-Records, CMDB/Asset-Infos), Aktivitäten (Zielgruppe identifizieren/bestätigen; Wege identifizieren/bestätigen; Informationen verpacken; versenden; Empfangsbestätigungen/Feedback sammeln und verarbeiten), Outputs (übermittelte Nachrichten; Kommunikationsberichte).
    • Service Desk-Optimierung: Inputs (Leistungsberichte, Zufriedenheitsumfragen/Feedback, Tech-Chancen, Incident/Request-Reports), Aktivitäten (Service Desk-Überprüfung; Initiierung von Verbesserungen; Kommunikation von Verbesserungen), Outputs (Verbesserungspläne, umgesetzte Änderungen, Kommunikationsartefakte).
  • Wertstromanalyse:
    • Schritte: Umfang definieren (Berührungspunkte/Erwartungen identifizieren), Service-Wertstrom durchgehen (Workflow-Schritte identifizieren, Daten sammeln, bewerten, Aktivitäten/Informationsflüsse mappen), „Soll“-Karte erstellen, Karte überdenken, Verbesserungen planen (inkl. Vorlagen/Verfahrensupdates für Anwenderkommunikation).
    • Fokuspunkte: Schritte mit geringem Geschäftswert, Performance-/Kapazitäts-/Verfügbarkeitsissues, interne Kontrollschritte, übertriebene Kommunikation, komplizierte/unbequeme Formulare.


Modul 3: Organisationen und Menschen

  • Lernziele:
    • Kompetenzen für alle Service-Desk-Aktivitäten und Rollen identifizieren.
    • Organisatorische Lösungen für die Practice erklären.
  • Rollen und Verantwortlichkeiten:
    • Service Desk Manager: Kapazität/Leistung planen/sicherstellen; Onboarding, Schulung, Entwicklung, Förderung; gesunde Arbeitskultur aufbauen; Practice überprüfen und kontinuierlich verbessern.
    • Service Desk-Mitarbeitende: Mit anderen Teams im Wertstrom zusammenarbeiten; bei Bedarf an anderen Practices mitwirken; als Beziehungsbeauftragte wirken und Anwendererlebnis/Zufriedenheit sicherstellen.
  • Kompetenzen: LACMT-Bezug (Leisten, Ausführen, Coachen, Managen, Transformieren) im Kontext der Rollenerschließung.
  • Organisationsmodelle Service Desk:
    • Lokal, Dezentral, Concierge-Service (kleines Team beim Kunden vor Ort zu Geschäftszeiten), Virtuelles Team (geografisch verteilt oder Homeoffice mit gemeinsamen Workflow-/Anfrage-Tools).


Modul 4: Informationen und Technologie

  • Lernziele:
    • Benötigte Informationen für eine effektive Practice erklären.
    • Funktionale Anforderungen für Automatisierungstools identifizieren/erläutern.
  • Informationsbedarfe: Welche Informationen, warum, Herkunft, Anforderungen (Qualität, Zugänglichkeit, Kontext, Integration).
  • Tool-Funktionalität (Beispiele nach Purpose):
    • Workflow-Management & Zusammenarbeit: Records zu Anwenderanfragen managen, Kommunikation Mitarbeiter–Anwender, Integration in Wertströme, Kommunikation zwischen Spezialisten.
    • Analyse & Reporting: Practice Measurement & Reporting.
    • Umfrage-Tools: Anwenderfeedback für Service- und Practice-Verbesserung sammeln.
    • Arbeitsplanung & Priorisierung: Verbesserungsinitiativen planen und nachverfolgen.
  • Gestaltungsprinzipien für Toolsets:
    • Omnichannel-Fähigkeit sicherstellen; interne Oberflächen benutzerfreundlich/effizient; End-to-End-Wertströme unterstützbar.


Modul 5: Partner und Lieferanten

  • Lernziele:
    • Rolle von Drittparteien in der Service Desk Practice erläutern.
    • Möglichkeiten durch Einbeziehung von Drittparteien verstehen.
  • Unterstützungsformen:
    • Beratung zum Aufbau der Practice, Teamzusammenstellung, Implementierung eines Informationssystems; Bereitstellung geschulter Ressourcen in Service-Desk-Teams; allgemeine Auslagerungs-/Outsourcing-Szenarien.
  • Faktoren für Outsourcing-Eignung/-Erfolg:
    • Grad der Automatisierung, Formalisierung der Wertströme/Berührungspunkte, Wichtigkeit der Anwendererfahrung/-zufriedenheit, Art der Servicebeziehungen.



Modul 6: Entwicklung von Service-Desk-Fähigkeiten

  • Lernziele:
    • Fähigkeitsstufen des ITIL-Reifegradmodells erläutern.
    • Fähigkeitskriterien für den Service Desk zur Entwicklung nutzen.
    • Selbstbewertung planen; ITIL-Grundprinzipien als Unterstützer verstehen.
  • ITIL-Reifegradmodell (Stufen 1–4 mit Charakteristika; Stufe 5 in Kommentaren adressiert):
    • Stufe 1: Intuitiv/ungenügend organisiert.
    • Stufe 2: Zweck wird systematisch durch grundlegende Aktivitäten mit speziellen Ressourcen erreicht (u. a. Kenntnis zentraler Anfragearten/Kommunikation).
    • Stufe 3: Gut definiert, organisiert, integriert in SM-Systeme/Wertströme.
    • Stufe 4: Sehr gut organisiert, kontinuierlich gemessen/bewertet im SM-System.
  • PSFs und Fähigkeitskriterien (Beispiele):
    • Effektive Integration der Anwenderkommunikation in Wertströme: Automatisierung an Bedürfnisse/Kontext der Wertströme angepasst.
    • Effektive, effiziente, anwenderfreundliche Kommunikation: Omnichannel vereinheitlicht; Richtlinien/Vorlagen/Verfahren vereinbart/kommuniziert; passende Kommunikations-/Technologielösungen implementiert.
  • Messgrößen (Beispiele):
    • Qualität der über Service-Desk-Kanäle erhaltenen Informationen (an Anforderungen der Wertströme gemessen); Bequemlichkeit der Wege/Schnittstellen; Zufriedenheit der kommunizierenden Stakeholder; Verlustfreiheit bei Kanalwechseln.
  • ITIL-Grundprinzipien – Anwendung auf Service Desk:
    • Wertorientierung (klare Wege); Dort beginnen, wo man steht (nicht warten bis „alles“ definiert ist); Iterative Weiterentwicklung mit Feedback (kanal-/toolweise schrittweise); Optimieren & Automatisieren (wiederholbare/standardisierte Abläufe automatisieren); Zusammenarbeiten & Transparenz fördern (z. B. Business-Touren im Onboarding der Mitarbeitenden).
  • Selbstbewertung: Zwecke, Herausforderungen (Evidenz, Ressourcenbindung, Bias), Planung und Durchführung.
  • IT-Service-Management-Praktiker, die ihre Service-Desk-Praxis professionalisieren und nach ITIL 4 ausrichten möchten, inkl. Mitarbeitende, die täglich Anwenderanfragen, Incidents und Service Requests bearbeiten.
  • Service-Desk-Mitarbeitende und -Agenten, die Kommunikation mit Anwendern verbessern, Omnichannel-Fähigkeiten verstehen und prozesssicher in „Bearbeitung von Anwenderanfragen“ sowie „Kommunikation mit Anwendern“ arbeiten wollen.
  • Service Desk Manager, Teamleiter und Schichtleiter, die Kapazität/Leistung planen, eine gesunde Arbeitskultur aufbauen, Messung/Reporting etablieren und die Practice kontinuierlich verbessern möchten.
  • Rollen in angrenzenden Practices/Wertströmen (z. B. Incident-, Request-, Problem-, Change-Management, Service Operation), die an Übergabepunkten mit dem Service Desk interagieren und reibungslose End-to-End-Wertströme benötigen.
  • ITSM-Tool-/Plattform-Owner, Business-Analysten und Prozess-/Automatisierungsspezialisten, die Workflow-, Collaboration-, Survey- und Reporting-Funktionalitäten für den Service Desk auswählen, integrieren und betreiben (Stichwort Omnichannel, Usability interner Oberflächen, End-to-End-Unterstützung).
  • Qualitäts-, Continual-Improvement- und Reifegradverantwortliche, die das ITIL-Reifegradmodell, Fähigkeitskriterien, Messgrößen und Selbstbewertungen zur gezielten Weiterentwicklung der Practice einsetzen.
  • Service Delivery-/Service Operations-Manager und Produkt-/Service-Verantwortliche, die Service-Desk-PSFs, Wertstromeinbindung, Berührungspunkte mit Anwendern sowie Erfahrungs- und Kommunikationsqualität verbessern wollen.
  • Sourcing-/Vendor-Manager und Beschaffung, die Outsourcing-/Outtasking-Entscheidungen, Partner-/Lieferantenrollen, Eignungsfaktoren (u. a. Automatisierungsgrad, Formalisierung, Bedeutung der User Experience) fundiert bewerten müssen
  • Organisationen im Wandel (z. B. Einführung/Erneuerung von ITSM-Tools, Omnichannel-Kommunikation, Automatisierung/Self-Service), die Service-Desk-Performance, Nutzererlebnis und Informationsqualität messbar steigern wollen.
  • Teams mit heterogenen Anwendergruppen oder mehreren Kommunikationskanälen, die Informationsverluste bei Kanalwechseln vermeiden und konsistente Interaktion sicherstellen müssen.
  • Unternehmen, die das Service-Desk-Zusammenspiel in End-to-End-Wertströmen analysieren, Schwachstellen (geringer Geschäftswert, übertriebene Kommunikation, komplizierte Formulare) beheben und standardisierte Verfahren etablieren wollen.
  • Personen, die die offizielle Zertifizierung „ITIL 4 Practitioner: Service Desk“ anstreben; das Seminar bereitet gezielt inhaltlich und prüfungstechnisch darauf vor (inkl. Musterprüfungen).
  • ## Vorkenntnisse und Passung
    Die Practice-Qualifikation baut auf Kenntnissen des ITIL 4 Frameworks auf; sie richtet sich an Lernende, die bereits Grundlagen besitzen und diese für den praktischen Einsatz im Service Desk vertiefen möchten.
  • Geeignet sowohl für Neueinsteiger im Service Desk (zum strukturierten Kompetenzaufbau) als auch für erfahrene Trainer/Praktiker, die auf den neuesten Stand (ITIL 4, Omnichannel, Automatisierung, Reifegrad) kommen wollen.
  • Wenn eine spezifische Rollen- oder Unternehmenssituation vorliegt, lässt sich der Fokus im Seminar durch die modularen Inhalte, Aktivitäten und Beispiele gezielt zuschneiden (z. B. auf Toolauswahl, Wertstromanalyse oder Outsourcing-Bewertung).